Kanal 2021 - Jüdisches Leben in Deutschland

präsentiert von Rebecca Telöken/Albert Urban

2021-02-27 10:02:06: Woche der Brüderlichkeit
Jedes Jahr im März wird mit einem Festakt die „Woche der Brüderlichkeit“ eröffnet, die vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich‐Jüdische Zusammenarbeit veranstaltet wird.
Schirmherr der „Woche der Brüderlichkeit“ ist der Bundespräsident. Teil der Eröffnungsfeier ist seit 1968 die Verleihung der Buber‐Rosenzweig‐Medaille durch den Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich‐Jüdische Zusammenarbeit. Die Medaille wird in Erinnerung an die jüdischen Philosophen Martin Buber und Franz Rosenzweig verliehen.
Die Eröffnungsfeier mit Verleihung der Buber‐Rosenzweig‐Medaille wird am 7. März 2021 live übertragen um 11:35 Uhr im SWR Fernsehen und in ARD‐alpha.
Das Erste zeigt am 7. März 2021 um 23:35 Uhr eine halbstündige Zusammenfassung.
2021-02-21 18:22:22: 1700 Jahre - Festakt zum jüdischen Leben
Sondersendung vom 21.02.2021 in der ARD-Mediathek: Link
2021-02-18 07:15:45: Sonderprogramm der ARD am 21. Februar 2021
15:45 Wir sind jüdische Deutsche
16:30 1700 Jahre - Festakt zum jüdischen Leben in Deutschland
17:30 Jung, jüdisch, weiblich. Die selbstbewusste Generation
2021-02-11 11:20:53: Wie ist das Lebensgefühl von Jüdinnen und Juden in Deutschland?
Für die Mehrheit der Jüdinnen und Juden in Deutschland gilt: Sie wollen hier leben und bleiben! Besonders die Jungen, die bereits in der 3. Generation seit dem Ende der Naziherrschaft hier leben, und die „Zugezogenen“ suchen nach einer neuen jüdischen Identität jenseits der Themen Shoa, Israel und Antisemitismus.
u.a.
- Wer sind wir und was haben wir zu sagen? – Porträt des jungen jüdischen Schauspielers und Künstlers Tobias Herzberg
- Auf der Suche nach der eigenen Identität – Eine jüdische Studentin aus der ehemaligen Sowjetunion in Berlin
- Jüdisches Gemeindeleben heute – Begegnung mit Rabbiner Johoshua Ahrens
- Muss man Angst haben als Jude in Deutschland? – Porträt der jungen Frankfurterin Laura Cazés
Film von 2019, aber immer noch sehenswert, in der ZDF-Mediathek: Link
2021-02-09 12:15:19: Jüdisches Leben in der Spätantike: Von Colonia Agrippina bis Augusta Raurica (online Veranstaltung)
Das Leo Baeck Institute New York/Berlin bietet am 19.02.2021 um 12 Uhr mittags eine online Podiumsdiskussion zum spätantiken jüdischen Leben in Deutschland, speziell Köln, an.
Dr. Thomas Otten, der Gründer des Jüdischen Museumsquartiers MiQua Köln; Prof. Werner Eck, ein ausgezeichneter Experte für die römische Kaiserzeit und René Bloch, Prof. für Judaistik an der Universität Bern, bilden die Expertenrunde für eine gut 1,5-stündige Gesprächsreise in das römische Köln, um deren jüdischen Bewohner näher unter die Lupe zu nehmen.
Die Teilnahme ist kostenlos. Anmelden können Sie sich über die folgende Website: Link
2021-02-07 20:54:23: „Eine einseitige Liebeserklärung“
Ben Salomo, ein jüdischer Rapper aus Berlin, singt das Schma Jisrael, einen wichtigen Text aus der Thora. Darin heißt es: „Höre Israel! Der Ewige, unser Gott, der Ewige ist eins.“ Es ist eine moderne Variante des jüdischen Bekenntnisses zum einen Gott. Dieses Bekenntnis sprechen Jüdinnen und Juden hier, wo heute Deutschland ist, schon seit sehr langer Zeit: seit 1700 Jahren – mindestens.
Ein Beitrag von Christan Röther im Deutschlandfunk: Link
2021-02-04 07:54:19: Son­der­post­wert­zei­chen „1700 Jah­re Jü­di­sches Le­ben in Deutsch­land“
Das Bundesministerium der Finanzen gibt am 4. Februar 2021 ein Sonderpostwertzeichen „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ heraus.
Sie zeigt das hebräische Wort „chai“ (das „ch“ gesprochen wie in „lachend“), das „lebendig“ bedeutet. Und so lebendig zeigt sich jüdisches Leben in Deutschland heute glücklicherweise wieder in vielen Facetten. Auch im jüdischen Alltag in Deutschland wird das Wort häufig verwendet. „LeChaim, „Auf das Leben“ heißt entsprechend auch ein klassischer Trinkspruch, der Lebensfreude symbolisiert.
Abbildung auf der Homepage des BMF: Link
Weitere Informationen auf der Homepage des BMS: Link
2021-02-04 07:48:30: Koscheres Essen, jüdische Festtage, Musik
Ein Jahr lang feiert Deutschland die Vielfalt jüdischen Lebens. Anlass ist ein römisches Gesetz aus dem Jahr 321...
Online-Artikel der Deutschen Welle: Link
2021-01-31 12:03:08: Dekret Kaiser Konstantins von 321 an die Kölner Stadtvertreter
„Durch reichsweit gültiges Gesetz erlauben wir allen Stadträten, dass Juden in den Stadtrat berufen werden. Damit ihnen [den Juden] selbst aber etwas an Trost verbleibe für die bisherige Regelung, so gestatten wir, dass je zwei oder drei [...] aufgrund dauernder Privilegierung mit keinen [solchen] Berufungen belastet werden.“
Dies gilt als ältester Nachweis für jüdisches Leben auf dem Gebiet des heutigen Deutschland.
Lesenswert: "Das Dekret von 321: Köln, der Kaiser und die jüdische Geschichte" - eine historische Analyse und Einordnung als PDF: Link
Homepage des „MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“: Link
2021-01-31 11:49:54: Ein historischer Überblick der Bundeszentrale für politische Bildung
Die Geschichte des deutschen Judentums wird oft auf die Zeit der Verfolgung während des Nationalsozialismus reduziert – dabei existieren jüdische Gemeinden bereits seit dem 4. Jahrhundert auf dem Gebiet der deutschen Staaten.
Der Überblick von Arno Herzog skizziert die ganze Geschichte bis zum Neubeginn nach der Shoah.
2010 erschienen, aber immer noch aktuell, zu lesen online Link und erhältlich als Heft Link
2021-01-30 12:16:02: Jüdisches Leben in Berlin um 1800
Der Wehrhahn-Verlag veröffentlicht im März 2021 eine neue zweisprachige Publikation, die sich dem bisher wenig beachteten Austausch jüdischer und christlicher Intellektueller in Berlin um 1800 widmet. In 14 Fallstudien, die auf der Konferenz des Jüdischen Museums im Jahr 2016 vorgestellt wurden, werden bekanntere aber auch unbekanntere jüdische und christliche Brückenbauern zwischen den Kulturen vorgestellt und ihr Beitrag in Bezug auf die fruchtbringende Symbiose untersucht. Den Klappentext, eine Leseprobe mit Inhaltsvereichnus, das Erscheinungsdatum sowie die Möglichkeit der Vorbestellung finden Sie unter folgendem Link: Link
2021-01-29 07:55:39: Holocaust-Verharmlosung durch Vergleich mit Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie
Wie Twitter dabei scheiterte, bei Antisemitismus durchzugreifen
Eine deutsche Influencerin vergleicht angebliche Corona-Maßnahmen mit dem Dritten Reich und impliziert, es gebe Gaskammern für Andersdenkende. Twitter reagiert erst gar nicht und dann nur halbherzig.
Eine rechte Influencerin zieht auf Twitter Parallelen zwischen angeblichen Corona-Maßnahmen und dem Holocaust...
Eine lesenswerter Artikel auf netzpolitik.org: Link
2021-01-28 07:02:54: Jüdische Vielfalt im Netz erlebbar machen
Wie kann jüdisches Leben in Deutschland sichtbarer werden?
Die jüdische Grünen-Politikerin Marina Weisband setzt vor allem auf das Internet und das Engagement junger Menschen.
Dadurch werde Vielfalt erlebbar, sagte sie in den tagesthemen.

Das Interview als Video: Link
Homepage von Marian Weisband: Link
2021-01-27 15:01:51: Ausstellung „Shared History“
1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – Zeugnisse dieser langen und komplizierten gemeinsamen Geschichte zeigt die Ausstellung „Shared History“, die das Leo Baeck Institute New York | Berlin (LBI) im Auftrag des Deutschen Bundestages erarbeitet hat.
Sie ist Teil des gleichnamigen virtuellen Projekts des LBI, das im Laufe des Jahres 2021 im Wochenrhythmus 58 Objekte und Dokumente präsentiert, die die individuellen und kollektiven Erfahrungen der jüdischen Bevölkerung im deutschsprachigen Raum über die Jahrhunderte hinweg beleuchten. Dazu gehören einerseits Diskriminierung, Ausgrenzung und Verfolgung, andererseits Akzeptanz, Akkulturation und gesellschaftlicher Aufstieg: Link
2021-01-27 09:22:57: Verschwörungsmythen in Corona-Zeiten
Verschwörungsmythen haben Hochkonjunktur und sorgen im Internet für Aufregung.
Legenden um Corona und Proteste gegen staatliche Regeln sind meist mit antisemitischen Tönen durchsetzt.
Vortrag von Dr. Michael Blume im Livestream, Donnerstag, 28. Januar 2021, 19 Uhr: Link
2021-01-27 09:14:16: „Nur wenn Juden hier vollkommen sicher, vollkommen zuhause sind, ...
... ist dieses Deutschland vollkommen bei sich."
Interview des Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V. zu drei Fragen:
Was bedeutet das Festjahr '#2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland' für Sie?
Was ist Ihnen besonders wichtig?
Was soll bleiben vom Festjahr? Was wünschen Sie sich für die Zukunft des jüdischen Lebens in Deutschland?
Das ganze Interview nachzulesen: Link

2021-01-27 09:07:22: 321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.
Seit nachweislich 1700 Jahren leben Juden im Bereich des heutigen Deutschlands. Dies wird in 2021 vielfach durch Veranstaltungen und Projekte gewürdigt - auch als Zeichen gegen den Antisemitismus.
Aus diesem bedeutenden Anlass haben sich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und wichtige Institutionen. unter Leitung eines eigens gegründeten Vereins zusammengeschlossen: Link