Kanal Die Architekten der Straße der Moderne

präsentiert von Deutsches Liturgisches Institut

2021-04-12 07:26:29: Dieter Oesterlen
Dieter Oesterlen wurde am 5. April 1911 im württembergischen Heidenheim als Sohn eines Ingenieurs geboren. Architektur studierte er zunächst ab 1930 an der TH Stuttgart bei Paul Schmitthenner, dann ab 1934 an der TH Charlottenburg (Berlin) bei Heinrich Tessenow und Hans Poelzig. Im Anschluss an das Staatsexamen machte sich Oesterlen als Architekt selbständig und bewährte sich in den unterschiedlichsten Baugattungen vom Wohnhaus über das Museum, wie 1967 beim Historischen Museum in Hannover, bis zum Friedhof, wie 1967 beim Deutschen Soldatenfriedhof Futapass ... ( Link )
Im Projekt Straße der Moderne: Stadtkirche in Jever ( Link ) und Christuskirche in Bochum ( Link )
2021-03-31 15:43:54: Christof Grüger
Christof Grüger, Künstler aus Schönebeck, wurde am 28. Dezember 1926 
in Namslau/Schlesien als siebtes Kind in der Familie eines Malermeisters geboren. Schon früh wurde seine Begeisterung für Farben geweckt. Als Autodidakt experimentierte er mit Farbherstellung und Färbetechniken. Seine so erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten und sein naturwissenschaftliches Interesse waren die Basis für das Studium an der Hochschule für Baukunst und bildende Künste in Weimar (1947-48). Hier begegnete er den Ideen des Bauhauses. Über den Dozenten Bruno Quass (1904-1972) kam er zur Beschäftigung mit der flächigen Wachsbatiktechnik und von dort zur architekturbezogenen Glasgestaltung ... ( Link )
Im Projekt Straße der Moderne: St. Mechthild in Magdeburg ( Link ) und Unsere Liebe Frau in Meiningen ( Link )
2021-03-15 17:08:20: Klaus Kaufmann
Dipl.-Ing. Klaus Kaufmann, geboren am 15. März 1931 im schlesischen Wenigtreben, kam nach der Flucht 1945 ins thüringische Buttstädt bei Weimar. Zunächst absolvierte er eine Maurerlehre und ein Architekturstudium in Weimar. Von 1956 bis 1992 arbeitete er in Eisenach im Thüringer Landeskirchenamt: ab 1977 als Kirchenbaurat, ab 1980 als Leiter der Projektierungsabteilung ... ( Link )
Im Projekt Straße der Moderne: Stephanuskirche in Weimar-Schöndorf ( Link )
2021-03-05 13:16:36: Fritz Schaller
Fritz Schaller wurde am 29. Mai 1904 in Berlin geboren. Nach seinem Studium an der TH Karlsruhe arbeitete er zunächst bei der Preußischen Hochbauverwaltung. In der Zeit der Nationalsozialisten entwarf Schaller Thingplätze wie das später für die Karl-May-Festspiele genutzte Kalkbergstadion in Bad Segeberg, um schließlich für die Ernst-Heinkel-Flugzeugwerke tätig zu werden. Nach Kriegsende wirkte Schaller unter Rudolf Schwarz am Wiederaufbau der Stadt Köln mit. In seinem eigenen Kölner Büro legte er einen Schwerpunkt beim katholischen Kirchenbau. Im Alter von 98 Jahren starb Schaller am 4. März 2002 in Köln ... ( Link )
Im Projekt Straße der Moderne: St. Paulus in Neuss-Weckhoven ( Link )
2021-03-02 10:50:44: Ottokar Uhl
Der Architekt und Hochschullehrer Ottokar Uhl wurde am 2. März 1931 in Wolfsberg in Kärnten geboren und verstarb am 3. November 2011 in Wien. Er hatte seine Architektenausbildung an der TH Wien begonnen und an der dortigen Akademie der bildenden Künste fortgesetzt. Neben seiner Tätigkeit als Architekt hatte er 1965 einen Lehrauftrag an der Akademie der Künste in Wien, bei dem er sich besonders mit dem Kirchenbau beschäftigte. Es folgte 1973 die Berufung nach Karlsruhe an die damalige Universität Karlsruhe Fridericiana (heute KIT), wo er bis 1994 blieb ... ( Link )
Im Projekt Straße der Moderne: St. Judas Thaddäus in Karlsruhe ( Link )
2021-03-02 10:45:49: Moderne Kirchen aus 100 Jahren
Seit 2015 stellt das Projekt Straße der Moderne Kirchbauten des 20. und 21. Jahrhunderts vor, die dazu einladen, besucht und entdeckt zu werden. Oft im Schatten ihrer „älteren Geschwister“ stehend, eröffnen sie uns mit ihrer manchmal reduzierten, manchmal komplexen Architektursprache und Ausstattung einen besonderen Blick auf die moderne Gesellschaft. In ihnen ist ablesbar, was Christen glauben und wie sie ihren Glauben feiern: Link
Es gibt verschiende Wege, diese Kirchen (online) zu entdecken. Eine Möglichkeit besteht darin, sich ihnen über die Architekten zu nähern.