Kanal Aktuelle Nachrichten aus der Wissenschaft

präsentiert von Max-Planck-Gesellschaft

2021-03-05 09:20:40: Eine heiße Super-Erde in der Nachbarschaft
An dem Himmelskörper lassen sich Atmosphärenmodelle von Gesteinsplaneten überprüfen - In den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten haben Astronomen Tausende von Exoplaneten aus Gas, Eis und Gestein aufgespürt. Nur wenige von ihnen sind erdähnlich. Jetzt berichten Forschende um Trifon Trifonov vom Max-Planck-Institut für Astronomie von der Entdeckung einer heißen Super-Erde, die den 26 Lichtjahre entfernten roten Zwergstern Gliese 486 umkreist. Trotz seiner geringen Distanz zu seiner Muttersonne hat der als Gliese 486b bezeichnete Planet möglicherweise einen Teil seiner ursprünglichen Atmosphäre behalten. Daher eignet er sich besonders gut, um seine Gashülle und sein Inneres mit der kommenden Generation von weltraum- und bodengestützten Teleskopen zu untersuchen.
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(Quelle mpg.de)
2021-03-03 17:17:44: Sternexplosion an ungewöhnlichem Ort
Das Weltraumteleskop eROSITA entdeckt den größten Supernova-Überrest, der jemals im Röntgenlicht gefunden wurde - Astronomen des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik haben mit dem deutschen Röntgenteleskop eROSITA einen riesigen, bisher unbekannten Supernova-Überrest aufgespürt. Mit einem Durchmesser vom mehreren Grad überrascht nicht nur seine Größe, sondern auch seine Position am Himmel: Das "Hoinga“ getaufte Objekt befindet sich weit außerhalb der galaktischen Ebene – dort, wo offenbar bisher kaum jemand nach den Überresten explodierter Sterne gesucht hat. Die Entdeckung wurde durch Daten früherer Beobachtungen im Radiobereich unabhängig bestätigt. Und es ist der erste Fund im Rahmen einer Partnerschaft mit australischen Forscherinnen, deren Ziel die Durchmusterung unserer Milchstraße bei verschiedenen Wellenlängen ist.
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(Quelle mpg.de)
2021-03-02 06:58:15: Zukunftssicherung für caesar
Am 3. März 2021 befasst sich der Haushaltsausschuss des Bundestags mit der Zukunft des Forschungszentrums caesar in Bonn - Der Senat der Max-Planck-Gesellschaft und die Regierung in Nordrhein-Westfalen haben bereits zugestimmt, jetzt befasst sich der Haushaltsausschuss des Bundestags mit dem Thema. Es geht um die Integration des Forschungszentrums caesar in den MPG e.V. Nachdem die mit dem Stiftungsvermögen erwirtschaftete Rendite den Finanzbedarf des Forschungszentrums aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsen nicht mehr decken kann, hat sich die MPG bereit erklärt, nach der wissenschaftlichen auch die finanzielle Verantwortung für caesar zu übernehmen und damit das Forschungszentrum und die Arbeitsplätze langfristig am Standort Bonn zu sichern.
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(Quelle mpg.de)
2021-02-26 07:42:17: Klimawandel gefährdet den europäischen Wald
Mehr als die Hälfte der europäischen Walder ist durch Windwurf, Waldbrand und Insektenplagen gefährdet. - In den letzten Jahren haben die europäischen Wälder stark unter den extremen Klimabedingungen und deren Folgen gelitten. Ein Großteil der europäischen Walder ist potenziell durch verschiedene schädigende Ereignisse wie etwa Insektenbefall gefährdet. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie eines internationalen Teams, an dem Henrik Hartmann, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Biogeochemie, beteiligt war. Die Ergebnisse könnten helfen, den Wald robuster gegen den fortschreitenden Klimawandel zu machen.
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(Quelle mpg.de)
2021-02-24 19:46:22: Mangel an Schwefel lässt Schleimpilze zu Vielzellern werden
Schwefelstoffwechsel ebnete den Weg für die Vielzelligkeit - Wenn dem Schleimpilz Dictyostelium discoideum die Nahrung ausgeht, dann sorgt Schwefelmangel dafür, dass einzelne Zellen sich zu einem Vielzeller zusammenschließen. Forschende des Max-Planck-Instituts für Immunbiologie und Epigenetik in Freiburg haben herausgefunden, wie der Stoffwechsel eine entscheidende Rolle bei der Entstehung der Vielzelligkeit gespielt haben könnte. Darüber hinaus haben die Erkenntnisse aber auch therapeutische Implikationen für komplexere Organismen wie den Menschen. Die gezielte Beeinflussung des Schwefelstoffwechsels in Krebszellen könnte die Anti-Tumor-Immunität verbessern.
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(Quelle mpg.de)
2021-02-23 20:15:18: Dioscuri-Programm: Vierte Ausschreibung läuft
Bis zu drei Exzellenzzentren in Polen können gefördert werden - Fünf Dioscuri-Zentren sind in den letzten Jahren bereits an polnischen Forschungseinrichtungen etabliert worden. Nun suchen die Max-Planck-Gesellschaft und das polnische Wissenschaftszentrum nach weiteren Zentrumsleiterinnen und Zentrumsleitern. Die Einreichung von Bewerbungen für bis zu drei neue Dioscuri-Zentren ist bis zum 15. Juni 2021 möglich.
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(Quelle mpg.de)
2021-02-23 14:19:02: Delmic lizenziert Kryo-Workflow Tools
Neues Produkt zur Vereinfachung der Kryo-Elektronentomografie kommt auf den Markt - Delmic Cryo B.V. und Max-Planck-Innovation haben einen Lizenzvertrag für die Produktion und den Vertrieb von Kryo-Workflow Tools vereinbart, die ursprünglich am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie erfunden und entwickelt wurden. Die Kryo-Workflow Tools reduzieren Eiskontaminationen, die ein häufiges Problem im Workflow der Kryo-Elektronentomografie darstellen. Das neue Produkt mit dem Namen "Delmic CERES Ice Defense System“ wird im März 2021 auf den Markt gebracht. Es wird dazu beitragen, den Durchsatz zu steigern und den Gewinn neuer Kenntnisse in den Lebenswissenschaften zu vereinfachen.
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(Quelle mpg.de)
2021-02-23 07:56:34: Zusammenleben mit Menschen macht Mäuse schlauer
Unterarten, die lange in der Nähe von Menschen gelebt haben, können besser Probleme lösen - Die Fähigkeit, Probleme zu lösen, ist für Tierarten wahrscheinlich ein wichtiges Merkmal, um in der Nähe des Menschen überleben zu können. Die Verbesserung dieser Fähigkeit geschieht vermutlich zumindest zum Teil durch evolutionäre Anpassung. Dies zeigte jetzt ein Team des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie durch Experimente zum Verhalten verschiedener Unterarten von Hausmäusen.
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(Quelle mpg.de)
2021-02-23 07:56:34: Atomkerne in der Quantenschaukel
Eine extrem genaue Kontrolle von Kernanregungen eröffnet Wege zu ultrapräzisen Atomuhren und leistungsstarken Kernbatterien - Von Atomuhren über sichere Kommunikation bis zu Quantencomputern: Diese Entwicklungen basieren auf der immer besseren Kontrolle des Quantenverhaltens von Elektronen in Atomhüllen mit Hilfe von Laserlicht. Nun gelang es Physikern des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg erstmals, Quantensprünge in einem Atomkern analog mit Röntgenlicht kontrolliert zu steuern. Im Vergleich zu den Elektronensystemen sind nukleare Quantensprünge extrem, mit bis zu millionenfach höheren Energien und unfassbar kurzen Zeptosekunden-Vorgängen. Eine Zeptosekunde ist der Billionste Teil einer Milliardstel Sekunde. Als Lohn winken tiefe Einblicke in die Quantenwelt, ultrapräzise Kernuhren oder Kernbatterien mit enormer Speicherkapazität. Das Experiment erforderte eine ausgefeilte Röntgen-Blitzanlage, die eine von Jörg Evers geleitete Heidelberger Gruppe im Rahmen einer intern
2021-02-23 07:56:34: Von Corona angesteckt
Seit Beginn der Corona-Epidemie in Deutschland hat sich das Leben von Viola Priesemann ziemlich verändert: Nun forscht die Leiterin einer Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation nicht mehr nur zur Informationsverarbeitung im Gehirn, sondern auch zur Ausbreitung des Virus - Seit Beginn der Corona-Epidemie in Deutschland hat sich das Leben von Viola Priesemann ziemlich verändert: Nun forscht die Leiterin einer Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation nicht mehr nur zur Informationsverarbeitung im Gehirn, sondern auch zur Ausbreitung des Virus. Und seither gehören zu ihrem Alltag auch Politikberatung, Interviews und Auftritte im Fernsehen.
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(Quelle mpg.de)
2021-02-23 07:56:34: Neandertaler-Genvarianten und Covid-19
Neandertaler-Genvarianten können das Risiko für schwere Covid-19 Verläufe sowohl erhöhen als auch verringern - Letztes Jahr entdeckten Forscher am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und am Karolinska Institutet in Schweden, dass wir den wichtigsten genetischen Risikofaktor für einen schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 vom Neandertaler geerbt haben. Nun beschreiben dieselben Forscher, dass Neandertaler nicht nur schädliche, sondern auch schützende Varianten zu unserem Genom beigesteuert haben.
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(Quelle mpg.de)
2021-02-23 07:56:34: Künstliche Intelligenz unterstützt medizinische Prognosen
Am Beispiel von Covid-19 sagt eine Methode maschinellen Lernens das individuelle Sterblichkeitsrisiko von Patienten voraus - Für Ärztinnen und Ärzte sind es die wohl schwierigsten und belastendsten Entscheidungen: Gerade in der Covid-19-Pandemie müssen sie immer wieder abschätzen, wie hoch das Risiko für Patienten ist, an der Erkrankung zu sterben. Im besten Fall können sie dann die Behandlung anpassen, um die Betroffenen zu retten. Im schlimmsten Fall müssen sie knappe Ressourcen wie Intensivbetten oder lebensrettende Maschinen verteilen. Ein Team um Forschende des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme hat nun einen Algorithmus entwickelt und mit Methoden des maschinellen Lernens trainiert, um Medizinerinnen und Mediziner mit Vorhersagen der Sterblichkeit zu unterstützen. Der Algorithmus lässt sich auch nutzen, um das Sterblichkeitsrisiko bei anderen Erkrankungen vorherzusagen.
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(Quelle mp
2021-02-23 07:56:34: Krebserregende Bakterien auf frischer Tat ertappt
Ein Forschungsteam zeigt, wie ein Gift von E. coli-Bakterien Zellen zu Krebs transformiert - Escherichia coli-Bakterien sind ein integraler Bestandteil des menschlichen Darmmikrobioms. Einige Stämme produzieren jedoch ein Erbgut-schädigendes Genotoxin namens Colibactin, welches im Verdacht steht, Darmkrebs zu verursachen. Zwar wurde mittlerweile gezeigt, dass Colibactin zu hochspezifischen Veränderugen im Erbgut der Wirtszellen führt, die sich auch in Darmkrebszellen finden, jedoch vergehen bis zur Krebsentstehung viele Jahre. Der eigentliche Prozess, durch den normale Zellen zu Krebszellen werden, blieb somit weiterhin ungeklärt. Einem Forschungsteam unter der Leitung des ehemaligen Direktors am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin, Thomas F. Meyer, ist es nun gelungen, Colibactin quasi "auf frischer Tat“ zu ertappen. Sie konnten damit den Prozess sichtbar machen, durch den das Gift die DNA der Wirtszellen so verändert, dass diese sich wie Darmkrebszellen verhal
2021-02-23 07:56:34: Die helle Seite der Macht
Durch Laserlicht erhält ein Halbleiter vorübergehend metallische Eigenschaften - Elektronik erscheint jetzt in neuem Licht. Denn Forscherinnen und Forschern des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft und der Humboldt-Universität zu Berlin haben herausgefunden, dass sich Halbleiter leichter und schneller als bisher angenommen in Metalle und zurück verwandeln lassen. Ein solcher optoelektronischer Schalter könnte die Rechenleistung vieler technischer Geräte erhöhen und ihr Design vereinfachen.
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(Quelle mpg.de)
2021-02-23 07:56:34: Selbsthilfe gegen Manipulation im Internet
Neue Erkenntnisse aus den Verhaltenswissenschaften bieten konkrete Tipps - Die Online-Welt funktioniert weitgehend nach der Logik der Aufmerksamkeitsökonomie. Die kostbarste Währung ist unsere Aufmerksamkeit, die nicht nur erlangt, sondern auch gesteuert werden soll. Kontrolle und Regulation darüber liegen in den Händen weniger, aber weder beim Gesetzgeber und noch bei uns Usern. Was können wir tun, um Manipulationen zu entgehen, und wie könnte die Online-Welt besser gestaltet werden? Mit diesen Fragen haben sich Forschende am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und an der University of Bristol aus verhaltenswissenschaftlicher Perspektive befasst und daraus einige Tipps abgeleitet.
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(Quelle mpg.de)
2021-02-23 07:56:34: Zwischen den Zeilen des Genoms
Bislang unbekannter genetischer Mechanismus verursacht angeborene Fehlbildungen - Ein internationales Forschungsteam hat eine seltene genetische Erkrankung entdeckt, die sich in schweren Fehlbildungen der Gliedmaßen äußert. Wie Forschende des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik beschreiben, liegt der Krankheit ein epigenetischer Mechanismus zugrunde, an dem Teile des Erbguts mit bis dato unbekannter Funktion beteiligt sind. Der Prozess könnte auch die Ursache anderer angeborener Krankheiten sein.
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(Quelle mpg.de)
2021-02-23 07:56:33: Wie das Gehirn Gebärdensprache verarbeitet
Zum Verstehen von Gebärden wird das gleiche Hirnareal aktiviert wie bei gesprochener Sprache - Über 70 Millionen gehörlose Menschen auf der ganzen Welt verwenden eine Gebärdensprache. Obwohl sie im Gehirn auf ähnliche Strukturen wie Lautsprachen zugreifen, war es bislang schwierig, die Hirnregionen zu identifizieren, die beide Formen von Sprache gleichermaßen verarbeiten. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben nun in einer Meta-Analyse herausgefunden, dass das Broca-Areal in der linken Hirnhälfte, das sich bereits als zentraler Knotenpunkt für Lautsprachen herausgestellt hat, auch für die Gebärdensprachen die entscheidende Hirnregion ist.
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(Quelle mpg.de)
2021-02-23 07:56:33: Stufenpläne ohne Jojo-Effekt
Eine Gruppe internationaler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schlägt eine nachhaltige Strategie in der Corona-Pandemie vor
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(Quelle mpg.de)
2021-02-23 07:56:33: Verlorene Lebenszeit durch Corona
Außerhalb der Industrienationen sind unter den Opfern zahlreiche jüngere Menschen, die besonders viel Lebenszeit verlieren - Um die Folgen der COVID-19-Pandemie auf die Sterblichkeit richtig einzuschätzen, reicht es nicht, die Toten zu zählen. Deshalb hat ein internationales Team mit Forschern des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung 1,2 Millionen Todesfälle aus 81 Ländern ausgewertet. Sie fanden heraus, wie alt die Menschen waren, die an COVID-19 gestorben sind – und damit, wie stark ihre Leben im Vergleich zur durchschnittlichen Lebenserwartung verkürzt wurden.
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(Quelle mpg.de)
2021-02-23 07:56:33: Communitas-Preis für Viola Priesemann
Die Max-Planck-Gesellschaft ehrt die Physikerin für ihre Wissenschaftskommunikation während der Corona-Pandemie
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(Quelle mpg.de)